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Geschichte.   

Die ältesten Funde einer Ansiedlung des Dorfes Oreské bestätigen die archeologischen Ausgrabungen. Diese Untersuchungen hat in den 60 er Jahren des 20 ten Jahrhunderts Herr Vladimír Jamarik aus Kunov, Lehrer an der Mittelschule in Senica. angefangen. Die archeologischen Siedlungen teilte er in drei Standorte ein. Sedličky, Oresky kopec und Nad lípim. Im Standort Oresky kopec sind Ansiedlungen aus der Jungsteinzeit entdeckt worden. Der Standort Sedlicky war auch in der Bronzezeit, in der Letener- und aus der Zeit des  Grossmährischen Reiches, bekannt. Das beweisen die Funde der keramischen Scherben. Eine archeologische Untersuchung wurde nicht gemacht.

Die älteste Erwähnung  der Ortschaft stammt aus dem Mittelalter im Jahre 1392 unter  dem Namen „Dyos“. Es handelt sich hier um das ungarische Aequivalent, des slowakischen Wortes Nuss. Dieser Ausdruck wurde als „Oede“ bezeichnet beziehungsweise ausgesprochen. Drei Jahre später, als die Ortschaft, zusammen mit der ganzen Herrschaft von Holič, dem ungarischen Adeligen Ctibor von Ctiborice in Erbeigentum gegeben wurde, wird der slowakische Ausdruck“Orisi“ erwähnt. Nach dem Aussterben der Familie Ctibor im Jahre 1434 hat die Ortschaft mehrere Eigentümer gewechselt, bis endlich im Jahre 1489, die Ortschaft durch die Familie Czober erworben wurde.Aus der dikalen Auflistung des Anwesens der Herrschaft von Holič aus dem Jahr 1452 geht hervor, dass in Oreské nur 4 Bauerhöfer waren, was der Anzahl von 40 Ein-wohnern entspricht.                                                                      

Während der ständigen Vermögensstreitigkeiten in der Hälfte des 16 Jahrhunderts zwischen den Familien Czobor,Bakič und Revay.wurde die Herrschaft unter die genannten Familien aufgeteilt. Bei der Aufteilung war Oreské eine Meierei später wurde sie eine Gemeinde.Etwa um ein Jahrhundert später gaben die Czobors wegen ständigen finanziellen Schwierigkeiten einige ihrer Herrschaften in Pfand. 

Da der vorletzte Czober, Eigentümer von Holič und Šaštins Herrschaft nicht in der Lage war die Schulden gegenüber dem  Matej Steiger zu begleichen ist ein Teil der Herrschaft an Matej Steiger anheim gefallen. Ein Teil auf diese Art erworbener  Herrschaft  verkaufte er an die Jesuiten in Skalica.Zuletzt wurde die ganze Herrschaft und auch der Teil der Jesuiten von Franz .S. von Lotringen aufgekauft. Seine Gattin Maria Teresia ordnete die urbarische Regulierung an, das bedeutete die rechtmässige Landaufteilung.

In Oreské erfolgte diese im Jahre 1769. Die meisten Bürger der Gemeinde   waren Hörige ,meistens Bauern mit Haus und ein wenig Land. Nebst diesen, lebten in der Ortschaft Besitzlose die in Untermiete lebten. Alle mussten der Herrschaft Naturalien abgeben, gewisse Finanzbeträge zahlen und auch einige Tage auf dem Herrschaftsgrund arbeiten. Die Höhe der Verpflichtung gegenüber der Herrschaft war vom Umfang des Vermögens des Hörigen, abhängig. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte die Ortschaft zum neugebildeten Viestansky Notariat.. Dies galt bis zum Jahr 1925 als dannach das Viestansky Notariat dem Radosovsky Notariat angegliedert wurde. Zur Zeit der ersten tschechoslowakischen Republik hatte die Gemeinde mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.. Diese löste die Gemeinde mit Geldanleihen von den eigenen Bürgern. Ein weiteres ernsthaftes Problem war die Elektrifizierung, die bereits im Jahre 1932 verplant wurde.. Noch im Jahre 1944 war die Gemeinde ohne Strom. Die Nachkriegszeit kann als Zeit des Aufbruchs und des Wachstums der Gemeinde betrachtet werden. Es wurden Asphaltstrassen gebaut, der Flusslauf des Baches Chvojnica, der durch das Dorf fliesst, reguliert. Ein Kulturhaus und ein Gemeindehaus wurden gebaut und ein Geschäft wude eingerichtet. In der neusten Zeit erfolgte die Erweiterung der Kirche und der Bau der Abdankungskapelle und die Gaszufuhr wurde in jedes Haus der Gemeinde angeschlossen.

Die Gemeinde als Vertreter des Rechtes benutzt eigene Wappen, Stempel und Fahne. Das Gemeindewappen geht aus dem ursprünglichen Gemeindestempel aus dem Jahre 1677 hervor.Im Stempel erblickt man im ovalen Feld einen Baum der aus dem Gras empor wächst und in dessen Wipfel ein Vogel mit einer Nuss im Schnabel, sitzt.

Die Rundschrift im Stempel lautet  PECZET DEDINI + ORESZKEI + 1677 Die Gemeindefahne besteht aus drei Farben. GOLD, Silber und Blau, wobei die silberne Farbe durch die Weisse und die Goldene durch die gelbe Farbe ersetzt wurde.

Geistiges Leben.

Aus der geistigen Sicht war die Gemeinde eine Filiale des Pfarrhauses von Radošovce. Ungefär bis zur Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörte die Pfarrei  unter das Archidiakonat von Čachtice. Dieser Zustand blieb bis zum Jahr 1761, als im Rahmen der Umstellung der Archidiakonatgrenzen diese Pfarrei ins Archidiakonat von Šaštin eingegliedert wurde. Gemäss der kanonischen Visitation im Jahre 1788 wird berichtet, dass in Oreské eine Kapelle steht, die dem heiligen Medard geweiht ist und dass an diesen Tag die Heilige Messe gelesen wird. In der Mitte der Gemeinde stand neben der Kapelle ein eingesegneter hölzerner Glockenturm. Auch war in der Gemeinde kein Friedhof, aber gemäss der Visitation aus dem Jahr 1788 wurde ein Friedhof  in der Nähe  von Oreské erwähnt. Die Bürger von Oreské und weitere Bürger aus den Gemeinden, haben zum Lebensunterhalt des Pfarrers in Radošovce beigetragen.. Der Pfarrer und die Pfarrei erhielt ausser dem fixen Jahresgehalt auch Zuschüsse in Naturalien wie Gerste und für die Gottesdienste sogenannte stolare Gebühren. Während des 18. Jahrhunderts funktionierte in der Pfarrei eine Bruderschaft von Pasikaren. Dies war eine Leienbewegung die vom Ideal des Hl Franziskus von Assisi inspiriert wurde. Die Mitglieder waren bestrebt ein beispielhaftes christliches Leben zu führen und barmherzige Taten zu tun. Der Name des Leienordens ist abgeleitet von dem schmalen Gürtel welche die Mitglieder als Zeichen der Bussferigkeit trugen  Auch wurde zeitweise diese Bruderschaft mit der latainischer Bezeichnung Chordigeri(Kordigeri) bezeichnet. Seit dem Jahr 1721 war diese Bruderschaft auch in Oreské tätig. Die letzte Eintragung der Bruderschaft stammt aus dem Jahre 1773.

Baudenkmäler  

 

Ursprünglich standen in Oreské die Häuser entlang des Baches Chvojnica. .Heute ist Oreské eine fixe, fest zusammengesetzte Gemeinde Ausser den Wohngebäuden findet man noch Wirtschaftsgebäude und malerische Scheunen in den Hinterhöfen. Der bedeutendste sakrale Bau ist die neugotische Kirche aus dem Jahr 1915 die bis zum Jahr 1919 mit einen schmalen Turm erbaut wurde. Die ursprünglichen Kirchenglocken wurden zu Kriegszwecken eingezogen und eingeschmolzen. Die neuen Glocken wurden durch die Spenden der in Amerika lebenden Landsleuten finanziert und im Jahre 1923 eingeweiht. Die Kirche wurde im Jahr 2000 durch die finanzielle Hilfe von Herrn Pfarrer Jozef Mikuš, Bürger von Oreské umgebaut und vergrössert, als er aus den Exil in der USA als Pensionist in sein Heimatdorf zurückkehrte.

Im Dorf selber befinden sich weitere kleinere sakrale Monumente.In der Nähe der Kirche steht die Statue des Hl.Ján Nepomuk vor der Kirche das Kreuz, gewidmet zum Andenken an die Gefallenen des ersten Weltkrieges, die dreieckige Kapelle zur Ehren des heiligen.Florian, Alois und der Jungfrau Maria. Beim Friedhof steht die Abdankungskapelle, erbaut im Jahr 1992-1995 und weiter oben im Friedhof ein altes zentrales Holzkreuz.Am Rande der drei Gemeindegrenzen wurde im Milemiumjahr 2000 ein  30m hohen Gedenkkreuz mit Kapelle durch Herrn Pfarrer Gabriel Tassari errichtet. Die sakralen Bauten und Einrichtungen sind ein Bestandteil des geistigen und religiösen Lebens der Bürger von Oreské und der Region.

Bildende Kunst 

Die malerische Gemeinde Oreské eingebettet in einer suggestiven Naturumgebung  des Flusstales Chvojnica und dem Oreské Berg bot mehreren bildenden Künstlern und Fotografen dankbare Motive und Themen für ihre künstlerische Gestaltung. Der akademische Maler Herr Karel Novak aus Hodonin präsentierte Oreské in Aquarell,Oelgemälden, Kohle und Tuschzeichnungen, der Maler Štefan Orth in seinen Pastell- und Aquarellgemälden. Herr Karel Křemen verewigt Oreské in seinen Oelgemälden und Herr Štefan Zajíček in seinen Tusch und Farbstiftmalereien.

Der einheimische Maler Antonin `Štepanovský stellte mittels der Hintergrundmalerei das Leben der Bürger dar. Anton Kudlač aus dem nahliegenden Radošovce stellte interessante Glaskompositionen  bei Toren und Eingängen her. In Oreské haben sich viele Fotografen zwecks Publikation und Dokumentation aufgehalten und gearbeitet, wie zum Beispiel Alexander Jirousek, Jan Pardubsky, Milan Noga sowie der junge Fotograf Marian Herc, welcher heute in London für die gössten englischen Zeitungen mit Erfolg arbeitet.

Das Wirtschaftsleben der Gemeinde, traditionelle Wirtschaft.  

Die traditionelle Beschäftigung der Bürger von Oreské war die Landwirtschaft und das Zuchtwesen.Angepflanzt wurden Getreidearten, Schottenfrüchte, Kartoffeln, Früchte und Gemüse.In den Gärten wurden Obstbäume gehalten und dessen Früchte wurden durch Trocknung oder Gärung zu Destilaten verarbeitet. Der Hanf wurde zwecks Fertigung von Leinen angepflanzt. Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren in der Gemeinde auch Weinberge Es wurden Rindvieh, Pferde, Schweine und Geflügel und am Bach Chvojnica, haupsächlich Gänse gezüchtet.

Kollektivlandwirtschaft.

Die Gründung der Landwirtschaftgenossenschaften anfangs der fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hat das erwartende Interesse unter der Bevölkerung nicht gefunden. Und deshalb wurde die Genossenschaft , als letzte dieser Art im Bezirk im Jahre 1957 gegründet.Den Eintritt in die Genossenschaft unterschrieben nur etwa die Hälfte der Bauern. Die neugegründete Landwirtschaftgenossenschaft bewirtschaftete eine Fläche von 249 ha. Nach und nach vergrösserte sich die Landfläche und auch der Maschinenpark und neue Gebäude und neue Ställe für die Viehhaltung wurden erstellt.

Im Jahr 1973 fusionierte die LPG mit der Landwirtschaftsgenossenschaft Vieska und im Jahr 1975 verband sich die LPG  „Mír“ = Frieden  mit Sitz in Oreské  mit den LPG Genossenschaften  Radošovce, Koválovec, Chropov und Lopašov zu einen Betrieb unter dem Namen „ Mír“= Frieden. In den einzelnen Genossenschften wurden Leiter ernannt  Die Genossenschaft Oreské widmete sich der Aufzucht von Jungvieh. Bald darauf wurden die einzelnen Genossenschaftstellen aufgehoben und es wurden Zentralstellen gegründet. Die Genossenschaft überlebte diese Umstruktuierung und widmet sich weiterhin der Aufzucht von Jungvieh. Den Eintritt in die neu umstruktuierte Genossenschaft haben einige Mitglieder abgelehnt und haben sich für eine selbstständige  Tätigkeit entschlossen. Nach dem Jahr 1989 liessen sich einige Mitglieder ihr Land ausmessen und bewirtschaften dieses selber, in der Regel als Nebenverdienst zu ihrer regulären Erwerbstätigkeit.

 

 

Traditionen, traditionelle Feiertage 

Die Bürger von Oreské richteten sich  nach dem kosmischen, bäuerlichen und christlichen Kalender.Während Jahrhunderten entstanden für gewisse Jahreszeiten und an den bedeutendsten christlichen Feiertagen, Angewohnheiten die zu einen  wiederholenden ziklischen System wurden. Die bedeutendsten Feiertage des Jahres waren Weihnachten,Fasching,Ostern,Fronleichnam, Pfingsten, Kirchweih im Frühling am Feiertag des Schutzheiligen der Kirche. Das war der Hl.Medard. Im weiteren folgte die Kirchweih im Herbst und dann Allerheiligen und Allerselen ,der Feiertag zum Gedenken an die Verstorbenen. In der Gemeinde wurde die Marienver-ehrung sehr stark praktiziert und die Bürger pilgerten gemeinsam im Mai und im September zu den bedeutendsten Pilgerorten wie Šaštin und Marianka. In diesen Kreislauf der Traditionen wurden auch weitere Gebräuche gepflegt. Diese fanden  haupsächlich im Herbst und im Winter statt. Dies waren Spinnabende, Federlesen, Muskochen. Dies bildete die Basis des alltäglichen Zusammenlebens der Bürger und  der Gemeinde.

Volksbekleidung.

Die Tracht der Bürger von Oreské war eine von vielen Varianten der Bürger aus dem Chvojnicer Tal. Die Männer trugen die Tracht bis zur Hälfte des 20 Jahrhunderts., die Frauen etwas länger. Die älteren Frauen im Alter von 70 – 80 Jahren tragen die Tracht noch heute. An Gemeindefesttagen wird die Tracht getragen, womit sie auch eine Identifikation der Gemeinde Oreské darstellt. In den Verzierungen der Tracht finden sie bunte gestickte Ornamente mit pflanzlichen und Blumenmotiven. Die weissen Stickereien auf den Blusen und Hemden aus feinen Leinen, die Maschen und Schleifen und die rot-grünen Verzierungen der Tracht zeigen den Einfluss des Barocko.

Diese Zeit hatte einen grossen Einfluss auf die Estetik der Bevölkerung und auf die nahliegenden Zentren des geselschaftlichen  und wirtschaftlichen Lebens von Holič und Šaštin.

Musikalische Tradition .

Janko Blaho veröffentlichte in seinen Liedersammlungen, unter dem Namen Záhoracke pjesničky (Lieder von Záhorie) insgesammt 16 Lieder von Oreské.Der Sammler hat die ausserordentlichen Interpretationsqualitäten der Sängerin Katarina Mikušová und die besondere Archaizität der Schreibweise und den Inhalt der Lieder von Oreské verstanden. Aus den ethnografischen Nachforschungen erfahren wir viel über die lokalen Bräuchen, wie über die Tänze, die in Oreské noch erhalten blieben. Der Stöckeltanz, der Umhängetuchtanz, der Spiegeltanz, der Duraktanz, der Mazurtanz und der Csardas. Die meisten Bräuche Lieder und Tänze wurden an Hochzeiten ausgeübt Besonders in Oreské wurden diese Bräuche und Traditionen, gemäss Aussagen der Bürger gepflegt.und heute auch zeitweise ausgeübt.

Ueber die Musikinstrumente und der verschiedenen Instrumentalgruppierungen, Traditionen sowie der musikalischen Anlässe erfahren wir von den noch heute lebenden Mitbürgern, z.b. über einen Dudelsackpfeifer, ein gewisser Bakič von Oreské oder über das Kuhhorn und das Peitschengeknalle des Nachtwächters. In der Ortschaft spielte auch die Zigeuner-Streich-

Kapelle aus Unin auf. Der Geigenspieler und Handharmonika-Spieler Tomaš Štepanovský und der auf der Heligon Handharmonika spielende Štefan Končitik trugen zum musikalischen Leben in Oreské bei. Auch gab es kleine Hochzeitkapellen in der Zusammensetzung von  Trompete, Saxofon (bzw. Zwei Saxofone) Handharmonika und Trommel.

Ausbildung, Kultur und Schulwesen. 

 

Ende des 18.Jahrhunderts, nach den teresianischen Reformen wurden in den Ortschaften des Chvojnica Tales triviäle Grundschulen gegründet. Meistens lernten ausgediente Soldaten oder Handwerker in Privathäusern den Kindern das Lesen, das Schreiben und das Rechnen. Ende des 19.Jahrhunderts mietete die Gemeinde ein Gebäude und stellte einen Lehrer ein.Ein erstes zweckdienliches Schulgebäude wurde im Jahr 1901 auf dem Grundstück der Holič – Šaštin Herrschaft errichtet. Mittels Staatshilfe wurde die römisch katholische Schule gebaut. In dieser Schule wurde bis zum Jahr 1918 in ungarischer Sprache unterrichtet. Nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik wurde der Untericht in slowakischer Sprache abgehalten. An der Spitze der Schule stand ein Schulvorsteher der später durch einen Direktor abgelöst wurde. Schulinspektionen machte die Schulkommission deren Vorsitzender in der Regel der Verwalter des Radošovce-Kreises war zu dem auch die

Schulfiliale von Oreské gehörte.Ab dem Jahr 1935 als die Zahl der schulpflichtigen Kinder zunahm, wurde eine zweite Klasse gegründet. Nebst der Schule wurde auch ein Fortbildungskreis für bereits  ältere oder erwachsene Jugendliche gegründet. Nach dem Jahr 1948 übernahm der Staat die Schule und deren Verwaltung und die Schule wurde zur Nationalvolksschule von Oreské. Die Löhne der Lehrer vergütete der Staat und die Betriebskosten übernahm die Gemeindeverwaltung. In den Jahre 1955 – 56 wurden die Schulgebäude gesamt rekonstruiert und neu möbiliert. Als in Radošovce eine neue funktionierende Grundschule eingeweiht wurde, wechselten nun die Schüler für die höheren Klassen, in diese Schule. In Oreské sind nur noch die Schulklassen 1, 2, und 3  geblieben. Im Jahre 1977 wurde die Grundschule in Oreské aufgelöst. Ein Bestandteil des Unerrichtplanes waren auch Schulausstellungen, Ausflüge, Vorträge und Lehrgänge sowie Arbeit im Interessenkreis und Brigaden. Die Ortschaft hat einen Kindergarten in dem die Kinder und die im Vorschulalter, der ganztags beschäftigten Mütter, betreut werden. Der Kindergarten wurde nach der Auflösung der Grundschule  im Jahr 1983 feierlich eröffnet.

Theater.

 

Das erste Theater wurde durch die Laienschauspieler unter der Leitung von Lehrerin Jolana Halusková im Jahr 1920 aufgeführt .Bald darauf entstand eine Kinderamateur-Schauspielgruppe in der Gemeindeschule und eine Amateur-Schauspielgruppe bestehend aus Jugendlichen und Erwachsenen. Diese stand unter dem Patronat der Organisation Slovenský orol (Slowakischer Adler) und später unter der Hlinková mládež (Hkinka Jugend).  Die Regisseure waren in der Regel Lehrer der Schule, Die beliebtesten Schauspiele waren die von den Dramatikern Ferko Urbánek und Jozef G.Tajovský. In den 70-ger Jahren des 20. Jahrhunderts übten die Amateurschauspieler unter der Leitung des Lehrers Augustin Vlčej. Das Thema war:Folklorciklus (ein Jahr in der Gemeinde). Bis zum Jahr 1967 führten die Amateurschauspieler die Spiele in den Räumen der alten Schule und später im Kulturhaus, auf.

Kulturförderung. 

Die kulturfördernde Arbeit begann sich zu entwickeln nach der Entstehung der Tschechoslowakischer Republik Am Anfang wurden diese kulturellen Anlässe an Festen und akademischen Veranstaltungen oder an bedeutenden Jahrestagen, durchgeführt.

Die Schulbibliothek wurde im Jahr 1929/30 eingerichtet. Die Bücher und die Zeitschriften wurden aus dem Erlöss der Kulturveranstaltungen finanziert. Die Gemeindebibliothek wurde im Jahr 1935 gegründet und von der Gemeinde unterhalten. Die Bibliothek befand sich im Schulgebäude und wurde von Lehrer verwaltet.. Die Bibliothek besteht bis zum heutigen Tag. Die Gemeinde kaufte in den 50.ern Jahren des 20. Jahrhunderts ein Filmprojektionsgerät. Die Filmabende wurde zu Beginn in der alten Schule veranstaltet, später dann im Kulturhaus. Das slowakische Fernsehen hat der Gemeinde einige Sequenzen des Spielfilms „die Buchen von Podpolian“.geschenkt. Dieser Film wurde nach demTeatherstück von Ján Solovič gedreht und für die Aussenaufnahmen wurde die Mühle bei Oreské und  deren Umgebung, ausgesucht. Die Gemeinde Oreské und ihre Bürger wurden zum Thema dieses Filmes. Das Treffen der aus Oreské stammenden Bürger, aus der ganzen Welt (Stretnutie rodakov) fand im Jahre 1973 statt. Das organizierte die Gemeinde und der Film wurde auf 8 mm Filmmaterial gedreht.

Das Leben in der Gemeinschaft und die freiwillige Feuerwehr. 

 

Mit der Gründung eines Feuerwehrverbandes beschäftigten sich der Notar von Radošovce Herr Bartek und die Herren Augustin Bláha und Felix Baláš. Am 8.August 1929 fand in der Gemeinde Oreské die erste konstituierende Versammlung statt. Im Jahr 1930 war die erste öffentliche Veranstaltung anlässlich der Einweihung der neuen Handfeuerspritze. Seit der Gründung des Verbandes haben keine grosse elementare Ereignise mit grossen Schäden in der Gemeinde, stattgefunden. Kleinere Brände entstanden bei der Ueberquerung der russischen Armée während des zweiten Weltkrieges. Im Jahr 1946 wurden nach Anweisung des Innenministeriums, die Statuten des Verbandes geändert. Im Jahre 1950 wurde der Feuerwehrverband auf die Gemeindefeuerwehr umbenannt und schliesslich dann am 12.Februar im Jahr 1952 als freiwillige Feuerwehr-Organization ausgerufen. Als Vorsitzender wurden Herr Jan Kadlečik und als Kommandant Severin Královič gewählt. Im Jahr 1952 übernahm die Funktion als Kommandant, Anton Míkuš und führte diese bis zum Jahr 1965 aus. Dann übernahm die Funktion  Herr Vladimír Baláž. Im Jahr 1972 erhielt die Feuerwehr ein neues Feuerwehrmagazin. Eine Neubelebung der Feuerwehr brachte das Jahr 1979.Es wurden neue Feuerwehrgruppen mit jungen Leuten gebildet.Der Vorstand bestand aus versierten Feuerwehrmitgliedern, Herr Anton Kliment als Kommandant, Herr Rudolf Štefka als Präsident, Herr Štefan Baláž als Sekretär und Ján Volek als Kassierer. Zum Enthusiasmus der jungen neu gebildeten Gruppen trug auch der Kauf der neuen und wirkungsvolleren Motorpumpe PS-12 bei. Im Jahre gründete man eine Zivilschutztruppe. Eine Neuheit in der Geschichte der Oreské Feuerwehr, ist die Gründung einer Frauen-Feuerwehrtruppe. Zur Zeit besteht der Feuerwehrverband aus 48 Mitgliedern.

Verein des Tschechoslowakischen Adlers.  

 

Der Verein unter dem Namen „Adler“ wurde im Beisein des gleichen Vereins in Radošovce gegründet.Das Ziel und die Aufgabe waren eine geistige und körperliche Betätigung nach chrislichen Grundsätzen. Der Verein organisierte alljährlich ein oder zwei Ausflüge in die benachbarten Ortschaften und in die Natur.Jeden Monat veranstaltete der Verein einen Vortrag  über nationale Fragen unter Ausschluss der Politik. Ausserdem veranstaltete der Verein jährlich 3 Turnvorführungen und zwei bis drei Theatervorführungen Der Präsident des Adlervereins in der Gemeinde Oreské war Herr Imrich Mikuláš, der gleichzeitig für die Ausbildung der Mitglieder verantwortlich war.Der Verein wurde am 5. Dezember 1938 auf Grund der Bestimmungen der slowakischen Regierung, aufgelöst.

Verein der katholischen Frauen.

Der am 20.März 1921 gegründete Verein war ein Teil derVereinigung der katholischen slowakischen Frauen.Diese Organisation diente hauptsächlich den Frauen und Mädchen die älter als 15 Jahre waren. In der Zeit wo Herr Pfarrer Rovenský als Pfarrer in Radošovce tätig war,hatte den Vorsitz des Vereins, Frau Johana  Štefková. Im Dezember 1948 wurden alle Vereine und Zweigstellen  zu einen Verband der katholischen Frauen „ZIVENA“,Verband der slowakischen Frauen,vereint. In der Nachkriegszeit wurde diese Organisation in den slowakischen Frauebverband und später  in den 90 er Jahren in die Fauenunion umgewandelt.In der letzten Zeit war die Vorsitzende der Organisation Frau Viktoria Štefková. Die Tätigkeit dieser Organisation beruhte hauptsächlich in Vorbereitungen auf kulturelle Anlässe. In Zusammenarbeit mit den Gartenfreunden organisierten die Fauen Ausstellungen  von Handarbeiten, besoners Stickereien mit Obst und Gemüsemotiven.

Das Tschechoslowakische Rote Kreuz.

Auf Initiative der Lehrer wurde auf dem örtlichen Schulgelände diese Organisation bereits in den Jahren 1929/1930 gegründet. Das Arbeitsvolumen waren die Themen über Hygiene, Prävention. Auch Sammlungen, in Form eines Abzeichenverkaufs wurden organisiert. Der Erlös aus diesen Aktionen gingen an die Antituberkulosenliga. Die Nachwuchskräfte des tschechoslowakischen Roten Kreuzes.

wurden nach dem zweiten Weltkrieg organisiert und erneuert, aber als Grundorganisation im Rahmen der ganzen Gemeinde. Ausser der Schulungen wurde der freiwillige Blutspendedienst eingeführt. Die Organisation arbeitete bis Ende der 80er Jahre des 20-sten Jahrhunderts.

Die Arbeit der Verbandorganisationen.

Ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde waren in erster Reihe die Verbände, was mit der traditionellen Wirtschaft der Bürger von Oreské zusammenhing.Die Bedeutung des Obst und Gemüsebaus und der Kleintierzucht ist hauptsächlich nach der Kollektivierung des Bodens und der Landwirtschaft gestiegen. Der Züchterverein  spezialisierte sich auf die Zucht von Geflügel und Kaninchen., aber auch auf Tauben und exotische Vögel.Die Ergebnisse wurden an den verschiedenen Veranstaltungen, Kleintierausstellungen  im Kreis oder Bezirk oder auch im ganzen Land vorgestellt..

Die Funktion des Vereinsvorsitzenden übernahm Herr Cyril Smetana. Zurzeit sind die meisten Züchter in den Vereinen in Senica organisiert. Der Schrebergarten-Verein war           formal bis zum Jahr 1989 organisiert und widmete sich hauptsächlich dem Obst und- Gemüsebau. Die Imkerei oder Bienenzucht war immer Sache der einzelnen Personen.

 

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